DIY

DIY: FOTOKALENDER

Mittlerweile ist es bei mir zur Tradition geworden, dass ich sämtlichen Familienmitgliedern zu Weihnachten einen selbstgebastelten Fotokalender schenke. Mir macht es jedes Jahr auf’s Neue Spaß, die schönsten Bilder und Erinnungen des jeweiligen Jahres auszuwählen und die einzelnen Seiten des Fotokalenders zu gestalten. Als ich meine diesjährigen  Kalender bei Snapchat und auf InstaStory zeigte, erhielt ich einige Fragen diesbezüglich, so dass ich mich dazu entschieden habe, eine Art DIY darüber zu schreiben.

In den letzten Jahren hatte ich immer Foto-Bastelkalender gekauft und diese dann mit Stempeln oder Washitapes verschönert. Dieses Jahr wollte ich keine fertigen Kalender kaufen, da ich mir dachte: Komplett selbst gemacht ist erstens günstiger und zweitens sehr viel schöner! Zwar kann man im Internet zahlreiche Kalenderübersichten finden, aber ich habe mir meine Monatsübersichten dennoch alle selbst am Laptop erstellt. Ich habe die einzelnen Seiten auf ganz normales Kopierpapier gedruckt, würde aber dazu raten, die Monatsübersichten eher auf dickeres Papier zu drucken!

Die Monatsnamen sowie das Deckblatt habe ich versucht, im Brushlettering-Stil zu verfassen – das sieht auf den ersten Blick sehr viel einfacher aus als es in Wirklichkeit ist! Ich hatte mir zwar bereits vor einigen Monaten die Brushpens von Edding sowie einen Stift von Tombow gekauft, aber damit noch nie wirklich „gelettered“ (ist das ein Wort? :D), so dass ich teilweise tatsächlich erst einmal üben müsste, die Schriftzüge der einzelnen Monatsnamen schön zu „brushlettern“.

Da ich ja sowohl eine deutsche, als auch eine schottische Familie habe, habe ich eine Kalenderversion auf Deutsch und eine auf Englisch gestaltet.

Die Fotos lasse ich übrigens meistens online entwickeln: Wenn man nach Rabattcodes googlet, kann man eigentlich immer irgendeinen Anbieter finden, bei dem man entweder eine gewisse Anzahl an entwickelten Fotos geschenkt bekommt oder aber einen Rabatt erhält oder die Versandkosten sparen kann.

Was die Gestaltung des Titelblattes betrifft, ließ ich mich ein wenig von Frau Hölle inspirieren; sie ist eine wahre Meisterin im Lettering, so dass ich mir durch ihre Tutorials vieles selbst beibringen konnte. Die Rückseite des Kalenders besteht aus dickerem Papier, um dem gesamten Fotokalender mehr Halt geben zu können.

Um den Kalender an der Wand aufhängen zu können, entschied ich mich dazu, große Klammern in roségold und schwarz zu kaufen. Meine Klammern habe ich über dawanda bestellt, aber ähnliche Modelle gibt es eigentlich in jedem Schreibwaren- oder Bürobedarfsladen zu kaufen. Alternativ wäre es sicherlich auch schön, den Kalender an einem Klemmbrett zu befestigen, so dass man ihn entweder aufstellen oder an der Wand aufhängen kann.

Das war es auch schon und fertig ist der Kalender :) Natürlich ist es sehr viel mehr Arbeit, jedes einzelne Kalenderblatt selbst zu gestalten, aber dafür finde ich das Endergebnis auch sehr viel schöner als die Variante mit dem Fertigkalender. Abgesehen von den Kalendern für das Jahr 2017 habe ich außerdem auch einen zeitlosen Fotokalender ohne Monatsübersichten verschenkt. Einen zeitlosen Fotokalender finde ich immer eine schöne Geschenkidee, egal ob zum Jahresanfang, zum Geburtstag, zum Jahrestag, oder einfach so. Meine Familie hat sich auf jeden Fall sehr darüber gefreut und das ist beim Schenken doch immer das Schönste!

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5 Comments

  • Reply
    Thea
    28. Januar 2017 at 9:42

    super schöne Idee :)

    • Caro
      Reply
      Caro
      31. Januar 2017 at 19:17

      danke! :)

  • Reply
    JANUARY 2017 THROUGH MY PHONE –
    2. Februar 2017 at 9:25

    […] Familienmitgliedern zu Weihnachten schenkte; eine „Anleitung“ dafür könnt ihr hier nachlesen – (40) ich habe mir ja vorgenommen, dieses Jahr mindestens 30 Bücher zu lesen, und […]

  • Reply
    Neri
    5. Februar 2017 at 11:35

    DIY-Kalender finde ich, nach wie vor richtig toll. Weil sie eben immer anders aussehen und was sehr Persönliches sind!

    Neri von Lebenslaunen

    • Caro
      Reply
      Caro
      5. Februar 2017 at 12:04

      das finde ich auch! außerdem macht es total viel Spaß die Kalender zu gestalten :)

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