Books

    READING CHALLENGE: März 2017

    Anfang des Jahres erzählte ich hier von meiner Reading Challenge, nämlich, dass ich mir für das Jahr 2017 vorgenommen habe, mindestens 30 Bücher zu lesen. Während es im Januar noch sehr gut lief, konnte ich im Februar leider kein einziges Buch beenden. Das lag hauptsächlich daran, dass ich mich zwischenzeitlich ein wenig durch Paper Towns quälen musste – damit fing ich nämlich bereits Ende Januar an, aber beendete es erst Mitte März. Im März las ich insgesamt zwei Bücher, nämlich Paper Towns von John Green und AchtNacht von einem meiner Lieblingsautoren, Sebastian Fitzek. Wie mir die Bücher gefallen haben und ob ich sie weiter empfehlen würde, könnt ihr jetzt lesen!

    Paper Towns – John Green
    (Jugendroman, Englisch, 305 Seiten)


    Inhalt: Quentin Jacobson, genannt Q, war schon immer in die abenteuerlustige Margo Roth Spiegelman verliebt. Als sie eines Abends an seinem Fenster erscheint und ihn mit auf ein nächtliches Abenteuer nehmen möchte, folgt er ihr sofort. Margo rächt sich in der Nacht an mehreren Freunden, von denen sie enttäuscht ist, indem sie ihnen unter anderem gemeinsam mit Q tote Fische ins Zimmer legt. Anschließend betrachten die beiden von einem Hochhaus aus ihren typischen amerikanischen Vorort, welchen Margo „Paper Towns“, also Papierstadt, nennt. Am nächsten Tag erscheint Margo nicht in der Schule. Da sie schon öfter verschwunden war und dabei immer „Spuren“ zu ihrem Aufenthaltsort hinterließ, folgert Q daraus, dass sie auch dieses mal Hinweise zu ihrem Versteck hinterlassen hat. Mit der Hilfe seiner Freunde Ben und Radar versucht er das Rätsel um Margo zu lösen. Ob er Margo wiedersehen wird und ob die beiden schließlich doch noch ein Paar werden? Lest selbst!

    Meine Meinung: Paper Towns ist das erste Buch von Josh Green, das ich gelesen habe, daher war ich gespannt, wie mir sein Stil gefallen und ob ich dem „Green-Hype“ ebenfalls verfallen würde. Der Beginn der Geschichte hat mir gut gefallen, da relativ viel in kurzer Zeit passiert, die Geschehnisse lustig erzählt werden, und ich zudem die (meisten) Charaktere sympathisch finde. Nachdem Margo aber verschwunden ist, hatte ich immer wieder Probleme damit, mich zum Weiterlesen zu motivieren, da sich der Plot meiner Meinung nach zwischenzeitlich viel zu sehr gezogen hat und somit für mich ein wenig langweilig wurde. Spannender wurde es für mich erst wieder, als Q und seine Freunde einige „Spuren“ gefunden haben, die sie zu Margo bringen würden. Was mir außerdem gut gefallen hat, ist der Plot-Twist am Ende des Buches. Mir war zwar bewusst, dass das Buch nicht so ausgehen würde, wie man es sich vielleicht wünschen würde, aber das Ende hielt dennoch einige Überraschungen parat.
    Paper Towns ist eine typische Coming-of-age story: Der Protagonist, Quentin, ist ein Teenager, der kurz vor seinem Highschool-Abschluss steht und nach den Sommerferien ein College besuchen wird. Während der gesamten Geschichte gibt es immer wieder Bezüge zur Vergangenheit Quentins, wodurch ein Kontrast zwischen seiner Kindheit und seiner Jugend hergestellt wird. Die Hauptthemen des Romans sind Freundschaft, Liebe, die Suche nach der eigenen Identität, Highschool, Tod, Schönheit und Literatur.
    Da ich als angehende Lehrerin immer wieder auf der Suche nach geeigneten Schullektüren bin, las ich das Buch zudem hauptsächlich aus der Lehrer-Perspektive, um somit abschätzen zu können, ob ich Paper Towns im Unterricht verwenden würde oder nicht. Auf Grund der Länge, des angemessenen Sprachniveaus, der Thematik und des Schreibstils eignet sich das Buch auf jende Fall als Schullektüre. Durch die Suche nach Margo und den anschließenden Roadtrip wird zudem das Thema „Quest“ aufgegriffen, das ebenfalls eine gute Vorlage für Unterrichtsstunden bietet. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass es einigen SchülerInnen beim Lesen so gehen wird wie mir, nämlich, dass die Story zwischenzeitlich ein wenig langweilig wird und man sich dementsprechend durch einige Kapitel kämpfen muss.
    Insgesamt würde ich das Buch zwar weiter empfehlen, allerdings denke ich, dass man John Greens Stil mögen muss, um Paper Towns mit Begeisterung lesen zu können. Der Roman fängt vielversprechend an, zog sich nach dem ersten Drittel allerdings ziemlich in die Länge, so dass ich immer wieder darauf wartete, dass endlich eine Wendung kommt und etwas passiert. Zum Ende hin wurde die Geschichte wieder dynamischer und für mich dadurch auch wieder angenehmer zu lesen. Das Ende mag vielleicht ein wenig abrupt und nicht wie gewünscht kommen, aber vielleicht macht auch gerade das unerwartete Ende die Geschichte aus.

    AchtNacht – Sebastian Fitzek
    (Thriller, Deutsch, 416 Seiten)

    Inhalt (aus dem Klappentext): Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde. Werden Sie die AchtNacht überleben?

    Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie. Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen. In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen. Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei. Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten – und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

    Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst. Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
    Und Ihr Name wurde gezogen!

    Meine Meinung: Wie bereits mehrmals erwähnt, zählt Sebatian Fitzek zu meinen absoluten Lieblingsautoren, daher war ich sehr gespannt auf AchtNacht und somit Fitzeks neuestem Werk. Um es kurz zu machen: Für mich definitiv eines der besten Bücher von Fitzek!
    Zu Beginn des Buches weist der Satz „Inspiriert von »The Purge«“ darauf hin, dass der Film The Purge als Basis für Fitzeks Thriller dient. Da ich den Film weder gesehen habe noch mit dem Inhalt vertraut bin, kann ich kein Urteil darüber abgeben, ob sich das Buch und der Film in irgendeiner Art und Weise ähneln; aus diversen Rezensionen lässt sich aber ableiten, dass Fitzek sich zwar durch den Film hat inspirieren lassen, aber definitiv seine eigene Geschichte kreiert hat.
    Auf Grund der Promo via Facebook und Fitzeks Homepage war ich bereits Wochen vor der Veröffentlichung sehr gespannt auf das Buch: Wie würde die Story wohl ausgehen, in der ein Mann, dessen Namen am 08.08., in der Todeslotterie gezogen wird und somit für eine Nacht, in der sogenannten „AchtNacht“, vogelfrei ist? Glücklicherweise wurde ich nicht enttäuscht, sondern fand das Buch genauso spannend wie ich erwartet hatte – ich konnte es kaum aus den Händen legen, weil jedes Kapitel (wie es nun mal typisch für Fitzek ist) mit einem Cliffhanger endete. Die Story hat mich also sofort gepackt und in den Bann gezogen!
    Abgesehen davon, dass ich das Buch sehr spannend finde, hat mich das Buch zudem auch aus folgendem Grund gepackt: Es hat mich nachdenklich gemacht! Jeder, den man fragen würde, ob sich ein Ereignis wie die „AchtNacht“ auch in unserer Gesellschaft durchsetzen könnte, würde sicherlich sofort mit „definitiv nein“ antworten. Aber ist das wirklich so? Wie sieht es mit anderen Gesellschaften aus? Und wenn es tatsächlich jemals so weit kommen sollte, dass sich ein Ereignis wie die „AchtNacht“ durchsetzt: Wie würde die Gesellschaft reagieren? Wie würdest DU reagieren? Und vor allem: Was würdest du tun, wenn dein Name in der Todeslotterie gezogen werden würde?
    Insgesamt hat mir das Buch also sehr gut gefallen und ich würde es definitiv weiter empfehlen! Wer sowieso ein Fan von Fitzek ist, wird AchtNacht sicherlich ebenfalls lieben.

    Habt ihr Paper Towns oder AchtNacht gelesen?
    Wenn ja, wie gefallen euch die Bücher?

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